775 Jahre Stedden – Das Fest (Teil 2 von 2)

© Dr. Norbert Prauser

Die Steddener haben sich ‚was einfallen lassen!
 
Das zeigte der Umzug zu Beginn des 2ten Tages der Feierlichkeiten zum 775-jährigen Bestehens der Ortschaft, der die Zuschauer begeisterte.
Wiederum hatte der „Wettergott“ ein Einsehen und bot den Beteiligten Sommerliches vom Feinsten.
Für diesen Veranstaltungsteil waren im Vorfeld verschiedene Straßen des Ortes zu einem „Ortsteil zusammengefasst“ und die dortigen Einwohner gebeten worden, ihren Teil zur Steddener Geschichte mit einer guten Idee zu präsentieren.

Das war, allen Beteiligten – ohne Zweifel – perfekt gelungen!

© Dr. Norbert Prauser

Ob Mittelalterliches aus der Kirchengeschichte, Flößer, Jäger und Sammler, Züchter und Bauern: Die ganze Bandbreite der Steddener Historie war vertreten. Die Wolthäuser „Schlepperfreunde“ bereicherten zudem mit ihren perfekt restaurierten, historischen Fahrzeuge nicht nur den Umzug, sondern mit ihrer Ausstellung der Fahrzeuge die gesamte Veranstaltung. (Die Freunde aus dem benachbarten Ortsteil hatten es sich übrigens, zur Freude vieler Zuschauer mit ihren zu Wohnwagen umgebauten Bauwagen über das Wochenende auf dem Hof „Neims [Rust]“ gemütlich gemacht).

Über den Nachmittag waren Leckereien vom Grill, die Kaffeetafel mit selbst gebackenen, leckeren Kuchen der Renner, wenn es um kulinarische Genüsse ging.
Die einzelnen Straßenzüge boten den Zuschauern kleine Spiele.
Höhepunkt, jedenfalls und/oder nicht nur für die jugendlichen Fußballer Steddens, war das obligatorische Spiel „Jung gegen Alt“, dass die „Alten“ respektvoll erstmals nach 10 Jahren mit 2:3 verloren und das Nachmittagsprogramm beendete.

Die „Tiffanys“, eigens engagierte Musikband, hatte zu Beginn des Abendprogramms sichtlich Mühe, die Feiernden für einen Tanz auf dem Parkett zu begeistern. Das lag allerdings an den (noch) deutlich unangehem warmen Temperaturen im Zelt: Draußen saß es sich einfach viel gemütlicher.
Mit sinkenden und damit „bewegungsfreundlicheren“ Temperaturen stieg dann allerdings die Zahl der Begeisterten/Zuschauer/Zuhörer/Aktiven (Tänzer) schnell an, ohne bis zum Schluß der Veranstaltung erkennbar abzuebben.
Nach einer (nicht repräsentativen Umfrage ;-)) gibt es für die Musiker 5 von 5 Sternen! Das war allererste Klasse!

Mit einem gut besuchten Frühstückstreffen auf dem Festzelt begann dann am Sonntag gegen 10:00 Uhr der letzte Tag der Jubiläumsfeier.
Hier – und nicht nur hier – wurde noch einmal deutlich, dass die gesamte „Mannschaft“ vom „Gut Holtau“ eine perfekte Arbeit geleistet hat.

Mit einem abschließenden, gut besuchten Gottesdienst, direkt am Steddener Bootsanleger unter freiem Himmel, beendete Pastor Matthias Riemann, in einer nachdenklichen, aber auch launigen Botschaft an die Zuhörer, mit Unterstützung des Singkreises Stedden, das Fest zum 775sten.

Das ist Stedden! 😉

 

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