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Archive for the ‘„Stedden on Tour“’ Category

Bei schönstem Sonnenschein aber noch frischen Temperaturen startete am Dorfgemeinschaftshaus eine Truppe sportlicher und unentwegter Steddener zu der traditionellen Radtour am 1. Mai. Auch dieses Jahr ging es zu interessanten aber nicht so bekannten Plätzen in unserer näheren Umgebung.

Die Strecke führte uns über Wittbeck, Hustedt und Altensalzkoth nach Eversen, wo an der Kanueinsetzstelle an der Örtze auf Wunsch mehrerer Teilnehmer eine erste kurze Verschnaufpause eingelegt wurde. Kurz nach 11h trafen wir dann in Sülze am Afrikamuseum ein, wo uns Frau und Herr In der Beeck schon erwarteten. Sie führen die von dem Sülzer Dorfschullehrer Harry Lotze vor fast 100 Jahren initiierte und zusammengestellte Sammlung, die sich heute in der oberen Etage des ehemaligen Sülzer Rathauses befindet, weiter. Es ist ein außergewöhnliches Museum das neben Gegenständen des täglichen Lebens, Schmuck, Kunst und Musikinstrumente neben vielen Beispielen aus Fauna und Flora auch Fotos aus des 1980er Jahren zeigt.  Die zahlreichen Exponate sind hier „zum Greifen“ nahe. Familie In der Beeck, die selbst in den 1970er Jahren in Afrika lebte und arbeitete, konnten Interessantes aus eigener Erfahrung von den Gebräuchen und den Menschen berichten, deren Kontinent ja als der Urspung der Menschheit gilt: aus Sicht aller Teilnehmer ein informativer Besuch und wärmstens weiter zu empfehlen.

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Anschließend ging es gerade einmal ein paar Meter weiter zum 2012 in Sülze neu errichteten Salinenmuseum. Nicht nur in Lüneburg wurde Salz gewonnen, sondern auch in unserer unmittelbaren Nähe in Sülze und zwar beginnend im 14ten bis Ende des 19ten Jahrhunderts. Die Salzgewinnung setzte eine gute Brennstoffversorgung voraus, für die man Torf aus den trockengelegten Sümpfen aus der näheren Umgebung verwendete. Und wie uns Herr Neuendorf in einer engagierten, kenntnisreichen und humorvollen Führung erläuterte war das hiesige Salz von wesentlich höherer Qualität als das in viel größeren Mengen in Lüneburg gewonnene. Und erst als die Torfvorräte sich dem Ende zuneigten stellte man die Salzproduktion in Sülze ein.

Das Freigelände des Salinenmuseums war für eine anschließende Mittagspause und Einkehr wunderbar geeignet. Es gab genügend Sitzgelegenheiten und die Verköstigung und Getränkeversorgung war wegen der hier stattfindenden Maibaumerrichtung und Feier gesichert. Und es war mittlerweile auch frühlingshaft warm und angenehm.

Weiter ging es über die (neu angepflanzte und beschilderte) Apfelbaumallee in Richtung Twiesselhop wo wir Ausschau hielten nach den zur damaligen Saline gehörenden Röhrendämmen. Wenn man sich näher dafür interessiert bietet sich eine geführte Radtour an, die man in Sülze buchen kann.  

Vorbei an einer stattlichen, 140-jährigen Douglasie (beschildert) die im Rahmen der Aufforstung schon zu Bismarks Zeiten gepflanzt worden ist, ging es über eine Holzbrücke über die Örtze nach Feuerschützenbostel, weiter nach Wolthausen und an der Örtze entlang zurück nach Stedden, wo alle wohlbehalten und gutgelaunt von Axel Hanke und Erich Gottschalk sowie Thomas Rust mit Würstchen vom Grill und Getränken empfangen wurden.

[Text und Fotos: Jürgen Parey]

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Auch in diesem Jahr treffen sich zum Start der traditionellen Steddener Fahrradtour interessierte Radler am (Sonntag) 1. Mai (2016) um 09:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus…

radtour_2016

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Zum Start der traditionellen Steddener Fahrradtour treffen sich interessierte Radler am Freitag, dem 01.05.2015 um 09:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.

fahrradtour_2015

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Steddener 1.Mai-Radtour

Bei durchwachsenem Maiwetter hat sich ein harter Kern von 14 Steddenern am Donnerstagmorgen am Dorfgemeinschaftshaus getroffen um zu der traditionellen Mai-Radtour aufzubrechen.
Die Tour führte auf dem Allerradweg nach Celle und hier entlang der Fuhse zum Otto Haesler Museum im Rauterbergweg (Nähe Ernestinum).
Dort wartete schon Rudolf Meyer auf uns, der uns durch das (Erlebnis-) Museum führte. Er begrüßte uns im Wasch- und Badehaus von 1931 (!) und wusste in seiner Einführung die Zuhörerschaft mit einem zeitgeschichtlichen Abriss über das Leben und Wirken des Architekten Otto Haesler zu begeistern. Hier berichtete jemand über das Lebenswerk von Haesler aus erster Hand, zeigte bei der Führung ein Museum zum Anfassen bei dessen Aufbau und Einrichtung er selber maßgeblich beteiligt war. Mit vielen Geschichten und Anekdoten würzte er die kurzweilige Führung durch zwei mit Originalmöbeln und –utensilien eingerichtete Wohnungen, die eine von 1931, die andere aus den 50ger Jahren. Die von Haesler 1931 errichteten Gebäude im Bauhausstil sehen in ihrer Schlichtheit und Klarheit auch heute noch modern aus und bilden in einer für seine Fachwerkhäuser bekannten Stadt einen reizvollen Gegenpol. Der Besuch hier hat alle sehr angesprochen. Das Museum ist ein lohnendes Zeitzeugnis, eine Hommage an einen bemerkenswerten Architekten und kann jedem nur für einen Besuch empfohlen werden (weitere Info im Internet: http://www.otto-haesler-stiftung.de/Museum)
Als wir wieder zu unserem Rädern zurückkehrten um zur Mittagsrast weiterzufahren stellten wir fest dass wir das Angenehme und Nützlich miteinander verbunden hatten -denn während wir im Museum viel Interessantes sehen und hören konnten hatte es draußen geregnet. Zwar war der Himmel bei unserer Weiterfahrt zum Neuen Rathaus in Celle bedeckt aber der Regen hatte aufgehört. In der schönen Parkanlage vor dem Rathaus haben wir auf den Parkbänken unsere Mittagsrast gemacht, bevor wir durch den Französischen Garten und die Triftanlagen Richtung Boye weitergeradelt sind – vorbei am Entenfang über einen breiten Waldweg zum Heidgraben um wie geplant gegen 16h wieder am DGH in Stedden einzutreffen. Hier warteten Christine und Thomas Rust zusammen mit Thomas Bohnet auf uns. Sie hatten den Grill angeheizt und Getränke vorbereitet und Tische und Bänke aufgestellt. Besten Dank an die Drei: das war der krönende Ausklang einer Radtour rund Stedden die allen Teilnehmern gut gefallen hat. Und die Organisatoren waren froh über die Tour ohne Vorfälle und dass alle gut und wohlbehalten wieder zu hause angekommen sind. Insbesondere sei Karsten Mehls für seinen guten Kontakt zum Wettergott für das spannende und abwechslungsreiche aber in den entscheidenden Phasen trockene Wetter gedankt, unterstützt durch „Hasi“ Jahnkes zahlreiche „Schönwetter-Gebete“.

Jürgen Parey

Gesamt Gruppe mit Rudolf Meyer bei seiner Einführung im Wasch- und Badehaus

Gesamt Gruppe mit Rudolf Meyer bei seiner Einführung im Wasch- und Badehaus

Im Wohnzimmer der Wohnung von 1931

Im Wohnzimmer der Wohnung von 1931

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Auch in diesem Jahr können Steddener Radfahrer und Radfahrerinnen wieder gemeinsam auf eine interessante Tour „gehen“:

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Die Dorfgemeinschaft Stedden e. V. lädt zur traditionellen Fahrradtour am 1. Mai 2013 ein. Seien Sie dabei!

Radtour 2013

Radtour 2013, Klicken Sie in das Bild für eine größere Darstellung!

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…von Jürgen Parey…

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