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Im März 2022: Mittlere bis hohe Waldbrandgefahr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für Niedersachsen für die kommenden Tage folgende Warnstufen zum Waldbrand-Gefahrenindex (WBI):

Grafikquelle: DWD

NDR-Kurzbeitrag zum Thema

SVO: Kommunaler Energieversorger kündigt Preisanpassung an

Kunden des Energieversorgers SVO müssen sich zum 1. Mai 2022 auf Preiserhöhungen bei der Strom- und Erdgasversorgung einstellen. Die Marktsituation – stark gestiegenen Beschaffungskosten auf den internationalen Energiemärkten und die damit verbundene Kündigungs- und Pleitewelle von Billiganbietern – macht diese Preisanpassung erforderlich, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Der Brutto-Arbeitspreis im Produkt SVO Strom | klassisch steigt dann im Netzgebiet der Celle-Uelzen Netz GmbH von 28,02 Cent auf 33,92 Cent pro Kilowattstunde. Der zugehörige Grundpreis erhöht sich von 98,39 Euro auf 128,52 Euro brutto pro Jahr. Bei dem Produkt SVO Erdgas | klassisch ist der Preis nach Abnahmemenge gestaffelt. Bei einem Jahresverbrauch von bis zu 4.000 Kilowattstunden beträgt der Preis pro Kilowattstunde beispielsweise zukünftig 9,92 Cent statt bislang 9,19 Cent brutto. Der Grundpreis von SVO Erdgas | klassisch bleibt unverändert.

Zur vollständigen Pressemitteilung der SVO…

Dorfgemeinschaft unterstützt Betreuung von Ukraineflüchtlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufhebung der Aufstallungspflicht

Ab Dienstag können Tiere wieder raus / Biosicherheit weiter beachten

Celle (lkc). Der Landkreis Celle hat nach erneuter Risikobewertung der Geflügelpestsituation die Aufstallungsanordnung vom 16.12.2021 aufgehoben. Somit darf ab dem 08.03.2022 sämtliches Geflügel wieder ins Freie. Doch auch wenn das aktive Wildvogelmonitoring keine weiteren positiven Ergebnisse erbracht hat und derzeit weder ein Verdacht noch ein Ausbruch in einem geflügelhaltenden Betrieb im Landkreis Celle vorliegt, bittet das Veterinäramt alle Geflügelhalter, weiterhin die gesetzlich verpflichtenden Biosicherheitsmaßnahmen hoch zu halten und ggf. noch zu optimieren (Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung).

Gemäß dem Friedrich-Löffler-Institut wird das Risiko eines Eintrages der Geflügelpest durch Wildvögel weiterhin als hoch bewertet, daher ist es für eine endgültige Entwarnung noch zu früh. Die Lage wird beobachtet und auch das Monitoring an kranken und verendeten Wildvögeln wird fortgesetzt. Sollte es zu einem erneuten Ausbruch kommen, wird es ggf. nötig, gebietsweise erneute Aufstallungen zu veranlassen.

Quelle: Landkreis Celle, Pressemitteilung Nr. 71, 07.03.2022

Endlich: Meteorologischer Frühlingsanfang

Bis zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März vergehen noch ein paar Tage. Für die Meteorologen (unter uns) ist morgen, am 1. März, endlich Frühlingsbeginn.

Bild von Peggychoucair auf Pixabay

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat sich mit dem „Deutschlandwetter im Winter 2021/2022“ beschäftigt und kommt heute zu folgender Einschätzung:

Offenbach, 28. Februar 2022 – In den Wintermonaten Dezember 2021 sowie Januar und Februar 2022 herrschte fast ständig die gleiche Großwetterlage: Mächtige Sturmtiefs zogen unaufhörlich von Westen über den Nordatlantik und bogen über den Britischen Inseln nach Norden ab. In deren Einflussbereich geriet auch immer wieder ganz Deutschland. Trotz des regen Tiefdruckeinflusses war der Winter hierzulande sonnenscheinreich. Er brachte zugleich einen Niederschlagsüberschuss und deutlich zu hohe Temperaturen. Während das Bergland zeitweilig mit herrlichem Winterfeeling grüßte, erlebte das Flachland in vielen Gebieten einen Totalausfall des Winters. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner 2 000 Messstationen.

Winter 2021/22 in Deutschland elfter zu warmer Winter in Folge
Die Durchschnittstemperatur lag im Winter 2021/22 mit 3,3 Grad Celsius (°C) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +1,9 Grad. Damit gehört der Winter 2021/22 zu den sieben wärmsten seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 und ist zugleich der elfte zu warme Winter in Folge. Einen schneereichen und kalten Winter suchte man im Flachland meist vergeblich. Nur um Weihnachten zeigte er sich zunächst im Süden, dann im Nordosten für ein paar Tage. Hierbei verzeichnete Oberstdorf im Allgäu am 22. Dezember mit -19,2°C den bundesweit niedrigsten Temperaturwert. Im Westen und Südwesten viel der Winter jedoch meist völlig aus. So registrierten zahlreiche Stationen von Anfang Dezember bis Ende Februar keinen einzigen Tag mit Dauerfrost. Zum Jahreswechsel führte ein ungewöhnlicher Warmluftvorstoß regional zu Temperaturrekorden. Rheinfelden, im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, meldete am 4. Januar mit 18,2 °C den deutschlandweit höchsten Wert des Winters 2021/22.

Positive Niederschlagsbilanz, im Flachland gebietsweise kaum Schnee
Der Winter 2021/22 übertraf mit annähernd 200 Litern pro Quadratmeter (l/m²) seinen Klimawert, der im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 bei 181 l/m² liegt, deutlich. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag die Abweichung bei rund 10 l/m². Während der Dezember mit nahezu 60 l/m² nur rund 85 Prozent des Solls erfüllte, erreichte der Januar mit knapp 60 l/m² seinen Klimawert fast genau. Der Februar fiel hingegen mit annähernd 80 l/m² und über 160 Prozent des Solls sehr niederschlagsreich aus. Die größte Tagesmenge meldete Grafling-Mühlen, nordöstlich von Deggendorf, am 28. Dezember mit 66,1 l/m². Der insgesamt meiste Niederschlag fiel im West- und Südstau des Schwarzwaldes mit örtlich mehr als 450 l/m². Im Lee des Südharzes sowie im Thüringer Becken kamen dagegen vereinzelt weniger als 50 l/m² zustande. Mitte Februar sorgte eine über mehrere Tage andauernde, außergewöhnliche Sturmserie besonders im Norden und Westen für regional immense Schäden. Schnee blieb im Flachland im Winter 2021/22 sehr rar, nur vereinzelt bildete sich in manchen Gebieten kurzzeitig eine Schneedecke. Ein anderes Bild zeigte sich hingegen im Bergland, wo Frau Holle häufig für Nachschub sorgte.

Verbreitet sonnig, der Süden jedoch deutlich im Vorteil
Mit im Mittel gut 165 Stunden überschritt die Sonnenscheindauer im Winter 2021/22 ihr Soll von 153 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um etwa 9 Prozent. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 mit 170 Stunden fiel der aktuelle Winter nahezu durchschnittlich aus. Am meisten zeigte sich die Sonne im Südschwarzwald und im Allgäu mit bis zu 310 Stunden, am wenigsten im Thüringer Wald, dem Frankenwald sowie im Rothaargebirge mit teils weniger als 105 Stunden.

Niedersachsen: Für Niedersachsen ermittelten die Wetterexperten durchschnittlich 4,4 °C (1,2 °C) sowie fast 235 l/m² (177 l/m²). Damit gehörte es mit Nordrhein-Westfalen zu den vergleichsweise warmen Regionen. Mehrere Sturm- und Orkantiefs führten Mitte Februar regional zu immensen Schäden. Am 18. meldete Spiekeroog auf den ostfriesischen Inseln Orkanböen bis zu 135,0 km/h. Mit annähernd 140 Stunden (135 Stunden) zählte das nordwestlichste Bundesland im Winter 2021/22 zu den sonnenscheinarmen Gebieten.
(In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels)“

Den vollständigen Beitrag des DWD können Sie hier nachlesen…

Harzwasserwerke halten Hochwasser im Harz erfolgreich zurück

„Trotz der schwierigen Bedingungen durch das enge Aufeinanderfolgen von Stürmen, Schneeschmelze und hohen Niederschlägen haben die Harzwasserwerke das übers Wochenende drohende Hochwasser im Harz zurückgehalten und seit vergangener Woche rund zehn Millionen Kubikmeter Wasser in den Talsperren aufgefangen. Das entspricht ungefähr dem Volumen einer halben Innerstetalsperre. „Insgesamt sind unsere Talsperren im Westharz mit circa 81 Prozent gut gefüllt“, sagt Pressesprecherin Marie Kleine.

Bildquelle: Harzwasserwerke GmbH

„An der Oder-, Söse- und Innerstetalsperre befinden wir uns im sogenannten Hochwasserrückhalteraum, den wir in enger Absprache mit der Talsperrenaufsicht des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in den nächsten Tagen wieder leeren werden.“ Der Hochwasserrückhalteraum stehe dann wieder für eventuelle weitere Hochwasser voll zur Verfügung. Niederschläge seien laut Vorhersagen in den kommenden Tagen im Harz aber kaum vorhergesagt. „Wir werden kurzfristig erstmal keine Unterwasserabgaben von den Talsperren in die Flussläufe erhöhen müssen“, sagt Kleine. „Insgesamt ist die Lage also unter Kontrolle.“…

Zur vollständigen Pressemitteilung der Harzwasserwerke GmbH

Aktuelle Talsperrendaten / Gesamtübersicht (PDF)

Hochwasser: Pegelstand der Aller erreicht erneut „Meldestufe 1“

Nach Sturm und Orkan und den damit verbundenen, teilweise ergiebigen Regenfällen der letzten Tage ist der Pegelstand der Aller seit Sonntagabend deutlich angestiegen. Am Pegel in Celle wurde heute um 17:00 Uhr erneut die „Meldestufe 1“ (300 cm) erreicht. Derzeitige Tendenz: steigend

Grafikquelle: NLWKN Pegelonline

Unwetterwarnung

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Mo, 21. Feb, 06:00 – 17:00 Uhr

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) gerechnet werden.

Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN
So, 20. Feb, 22:00 – Mo, 21. Feb 06:00 Uhr

Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) und 90 km/h (25m/s, 48kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen um 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) gerechnet werden.

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Sa, 19. Feb, 06:00 – 17:00 Uhr

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN
Fr, 18. Feb, 16:31 – Sa, 19. Feb 06:00 Uhr

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) und 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen um 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden.

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Fr, 18. Feb, 12:00 – 16:00 Uhr

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf.

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN
Do, 17. Feb, 09:40 – 18:00 Uhr

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden. Ab dem späten Mittwochabend treten Böen zwischen 80 und 110 km/h (Bft 10-11) aus Südwest, bald aus West auf. In Schauernähe und exponierten Lagen muss zeitweise auch mit Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) gerechnet werden. Nach vorübergehender leichter Windabschwächung am Donnerstagfrüh, ab Donnerstagvormittag wieder verbreitet Böen zwischen 80 und 110 km/h, in Schauernähe und exponierten Lagen bis 120 km/h. Ab Donnerstagabend langsam abschwächend.

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
Mi, 16. Feb, 10:00 – 22:00 Uhr

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Landkreis Celle: Stiko empfiehlt vierte Impfung bei Ü-70-Jährigen/Anmeldung für Novavax jetzt möglich

Celle (lkc). Die STIKO empfiehlt eine vierte Impfung für Menschen ab 70 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu vulnerablen Gruppen). Die vierte Impfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

Ab sofort können sich alle Cellerinnen und Celler ab 18 Jahren, die bisher noch keine Impfung gegen COVID-19 erhalten haben, zudem unter Telefon 0800/9988665 auf die Warteliste für einen Termin mit dem Impfstoff von Novavax setzen lassen. Für den Abschluss der Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig. Der Zweittermin wird vom Impfteam vor Ort individuell festgelegt. Die erste Lieferung des Proteinimpfstoffs, der im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Impfstoffen nicht auf Grundlage der mRNA- oder der Vektor-Technologie aufgebaut ist, wird für die achte Kalenderwoche erwartet und soll vom Bund direkt an die Länder geliefert werden. Er wird dann von den Impfteams der Kommunen angeboten…

Mehr lesen…

Quelle: Landkreis Celle, Pressemitteilung Nr. 46, 09.02.2022

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